Bretagne Urlaubtipps in der Fastenzeit

21. März 2011

Die Pilgerstadt Bretagne lädt zum Wandern während der Fastenzeit ein; diese am Aschermittwoch anfängt und am Ostersonntag aufhört. Das Fastenwandern gehört zur christlichen Tradition dieses Ortes. Für diese Wanderungen treffen sich Pilgerfreunde an der Siante Pètronille Kirche, um gemeinsam zu pilgern.
Viele Pfade, die herum um die Wallfahrtskirche verlaufen, lassen einen die Gesichte des Heiligtums entdecken. Neben den vielen Wanderwegen bietet die Bretagne für jeden Geschmack etwas. Für Abenteuerfreudige ist der Ausflug und Aufstieg zum Gipfel des Monts d`Arree genau das Richtige.
Mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang wird jeder verzaubert. Ein weiteres Highlight ist der Leuchtturm von Eckmühl. Dieser Leuchtturm bietet mit einer Höhe von 65 Metern eine phänomenale Aussicht, die sich lohnt. So lässt sich ein Blick auf die Insel Sein und die Glènan-Inseln erspähen. Für lange Spaziergänge am Wasser lädt der Sillon de Talbert ein, ebenfalls werden Strandfischer ihre Freude haben. Dieser Steinteppich wurde von den Strömungen gebildet. Ein verzaubernder Besuch sind die Feenfelsen wert, auch La Roche aux fèesbretagne-la-roche-aux-fees genannt. Eine Legende besagt das Liebenden eine wundervolle Zukunft bevorsteht, wenn Sie den Steinkreis einmal umwandern, jeder in eine andere Richtung. Kommen beide mit der gleichen Anzahl von gezählten Steinen beieinander an, so steht der einer gemeinsamen Zukunft nichts im Wege.
Die Bretagne bietet nicht nur wunderschöne Sehenswürdigkeiten an, sondern verzaubert mit seiner Gastronomie. Spezialitäten wie Fisch und Meeresfrüchte zählen mit dazu. Wahre Meister sind die Einwohner im Herstellen von Weizencrèpes, diese dann herzhaft oder süß verzehrt werden können. Abgesehen von den kulinarischen Spezialitäten gibt es auch verschiedene Märkte in den Jahreszeiten, die zum Shoppen einladen, genauso wie zahlreiche Festivals den Geschmack von jedem treffen. Sei es ein Musikfestival oder das berühmte Kamelien-Festival, welches das Symbol der Bretagne ist.

Sehenswürdigkeiten in der Bretagne

21. Januar 2011

Kirche zwischen Felsen Saint-Anne

Kirche zwischen Felsen Saint-Anne

Die Bretagne, die mit den Departements Côtes-d’Armor, Finistère, Morbihan und Ille-et-Vilaine den westlichsten Landzipfel Frankreichs ausmacht, zeichnet sich nicht nur durch eine hohe Dichte kultureller Sehenswürdigkeiten aus, die bemerkenswerte Küstenzone vermag auch durch zahlreiche Naturschönheiten zu bestechen. Der Reiz dieser einzigartigen Kulturlandschaft erschließt sich sowohl im Genuss der hervorragenden bretonischen Küche, wo zu Crêpes oder moules-frites ein Cidre “doux” oder “brut” gereicht wird, als auch beim Besuch einer der 4600 Megalithmonumente, die allerorten als Zeugnisse jungsteinzeitlicher Besiedlung zu finden sind. Das Klima ist durch die Nähe zum Golfstrom mild und der hohe, natürliche Jodgehalt der Luft gilt als gesundheitsfördernd. Die Geschichte der Bretagne ist bewegt und so verwundert es nicht, dass hier nach Paris die zweitgrößte Anzahl denkmalgeschützter Bauwerke in Frankreich zu finden ist. Granit und Schiefer prägen die Architektur und besonders ein Besuch des westlich von Morlaix in einem 20 Hektar großen Park gelegenen Schlosses Château de Kerjean wird angeraten, zählt es doch zu den schönsten Beispielen des Renaissance-Stils in der Bretagne. Es existiert eine rege Kulturszene wobei die Vielzahl überlieferter Lieder und Geschichten von Brauchtumspflege und der Hinwendung zur eigenen Tradition zeugt. So soll es zwischen dem Wald um Paimpont und jenem mystischen Zauberort Brocéliande, den der Kelten-Zauberer Merlin zum Schauplatz seines Wirkens gemacht haben soll, eine Übereinstimmung geben. Dem Keltischen verwand ist auch die vom französischem Staat mittlerweile anerkannte Regionalsprache und oft geben bilinguale Ortsschilder einen Einblick ins Bretonische. Sechs geschützte Landschaftsparks beweisen die den Bretonen eigene Naturverbundenheit und so kann die Bretagne als Region mit der niedrigsten Umweltbelastung Frankreichs bezeichnet werden. Wenn sich im Hochsommer die blau-violetten Blütendolden der Hortensie gegen den rötlichen Granit bretonischer Häuser und Ferienhäuser abzeichnen, hinterlässt die zerklüftete Felslandschaft ihren nachhaltigsten Eindruck.

Weihnachts- und Neujahrsbräuche in der Bretagne

7. Dezember 2010

Auf der ganzen Welt, in den vielen verschiedenen Ländern, gibt es natürlich auch verschiedene Weihnachts- und Neujahrsbräuche, die das Fest dort ausmachen. Die Bretagne in Frankreich ist dafür ein sehr gutes Beispiel, hier ist einiges abweichend von den Bräuchen in Deutschland. Viele Touristen mieten ein Ferienhaus mit Meerblick, in der Nähe einer Großstadt und so feiern mit den bretonen, in einer besonderen Art.
Was machen die Bräuche in der Bretagne zu Weihnachten und dem Neujahr aus? Zuerst einmal ist der 24. Dezember ein ganz normaler Arbeitstag, bei dem erst in den Abendstunden die Feierlichkeiten beginnen. Am Heiligenabend, wird dann mit der ganzen Familie der Réveillon veranstaltet, der den Höhepunkt des Feierns darstellt. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Essen, bei dem unter anderem Gänseleber, gebratener Truthahn, Austern und französische Nachspeisen serviert werden. Die Geschenke werden, wie es zum Beispiel auch in England oder Amerika üblich ist, erst am nächsten Morgen verteilt. Dieser Tag (der 25. Dezember) gilt in Frankreich auch als einziger Arbeitsfreier Weihnachtstag. Dabei kann man das Weihnachtsfest in Frankreich weder als stille noch als besinnliche Nacht bezeichnen, da hier ähnlich wie an Silvester oder Karneval, viele aufregende Feste gefeiert werden.
Was gibt es für Bräuche zu Silvester? Hier laufen die Feierlichkeiten eher traditionelle ab, wie es auch in Deutschland der Fall ist. So beginnt der Silvesterabend mit einem ausgelassenen Fest, bei dem edle Speisen serviert und Champagner getrunken werden. Dabei handelt es sich im Gegensatz zu Weihnachten nicht um ein Religiöses Fest, das man ausschließlich mit der Familie feiert. Hier werden auch gerne Freunde eingeladen, mit denen man den Abend verbringt. Die Feierlichkeiten enden aber nicht mit dem Ende des Neujahrstags, sondern gehen noch bis zu dem Dreikönigsfest (am 06. Januar), wo dann die letzte Galette des Rois angeschnitten und gegessen wird. Dabei handelt es sich um ein süßes Gebäck aus Blätterteig mit einer Marzipanfüllung.
In der Bretagne gibt es eine Vielzahl an Trachten, die in Frankreich einzigartig ist. Diese zeichnet sich durch ihre Abwechslung und ihre auffallenden Farben und Schnitte aus. Doch anderes als früher werden diese besonderen Kleidungsstücke nicht mehr zu Weihnachten oder Silvester getragen, sondern nur zu Hochzeiten oder Taufen.


Besonderheiten der bretonischen Küche

20. November 2010

Die Bretagne liegt im Westen Frankreichs. Sie ist eine Halbinsel im Atlantik und grenzt im Norden an den Ärmelkanal.
Die bretonische Küche ist zum einen durch verschiedene Fische und Meeresfrüchte geprägt und zum anderen bäuerlich derb. Sehr beliebt sind vor allem auch alle Arten von Muscheln. Hier besonders Austern – diese werden direkt am Kai mit etwas Zitronensaft verspeist -, oder auch Jakobsmuscheln, die traditionell überbacken mit der eigenen Schale serviert werden. Eine Delikatesse – die aber leider sehr teuer ist – ist der bretonische Hummer, der meist mit einer scharfen Tomaten-Wein-Sauce serviert wird. Die günstigere Variante ist die Languste. Diese kann man kochen oder grillen.
Ein Muss in der Bretagne sind auch Crepes. Dies sind hauchdünne Weizenpfannkuchen mit dünnem Belag. Eine besondere Spezialität der Bretagne sind aber Galettes. Dies sind Pfannkuchen aus Buchweizen. Im Gegensatz zu Crepes werden diese nicht süß gefüllt sondern herzhaft mit Schinken, Eiern und Käse. Überall in der Bretagne finden Sie Crêperien die Ihnen diese Köstlichkeiten servieren.
In Hinterland findet man die bäuerlich-derbe Küche. Hier dürfen satt machende Gerichte wie Schweine- und Kuttelwürste oder Hartwürste vom Wildschwein nicht fehlen. Im fruchtbaren Ackerland der Region Finistére wachsen allerlei Gemüse und vor allem Artischocken.

Im Süden der Bretagne liegen die Sumpfgebiete der unteren Loire. Eine Spezialität dieser Region sind Froschschenkel.

Die Bretagne kann auch mit hervorragenden Getränken aufwarten. Hierzu gehören der Cidre (Apfelmost), das bretonische Bier, der Chouchen (Honigmet) und der Pommeau (likörartiger Aperitif).

Probieren Sie sich doch selbst einmal durch die bretonische Küche und lassen Sie sich durch ihre Vielfalt und ihren Einfallsreichtum überraschen und verbringen Sie einem Ferienhaus Urlaub in der Bretagne.

Austerfischerei im Morbihan bei Le Verdon

Austerfischerei im Morbihan bei Le Verdon



Etwas mystisch und wunderschön: die Bretagne im Herbst

3. Oktober 2010

Die Küstenreigion der Bretagne ist das Finistere, wörtlich übersetzt “das Ende der Welt”. Rau ist das atlantische Klima und die tosende Brandung an der Felsenküste im Norden begleitet den Wanderer ebenso wie die schaumgekrönten Wellen, die sich an den Sandstränden im Süden der bretonischen Küste brechen. Unzählige Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten, die erst im Herbst ihre wahre Ptacht entfalten, warten darauf, entdeckt zu werden.

Der berühmteste Anziehungspunkt der Bretagne ist die Festungsanlage am Mont St. Michel. Wenn Nebelschwaden um die Felsen wabern, bekommt dieser Berg mit der beeindruckenden Burganlage fast einen mystischen Anblick. Seit dem 19. Jahrhundert ist diese Insel über einen Damm mit dem Festland verbunden und damit zu einem Touristenmagneten geworden.

Die Naturgewalten, mit denen die Bewohner der bretonishcen Küste seit Urzeiten zu kämpfän hatten, führten zu einer religiös beeinflussten Vergangenheit. Zeugnisse davon kann ma hier überall bewundern. In der Gegend um Carnac findet man eine der größten Megalithanlagen Frankreichs. Diese Steinreihen sind besonders im Herbst ein beeindruckender Anblick. Ausgesprochen sehenswert ist der Naturpark La Grande Briere. Das ausgedehnte Gewässer- und Sumpfgebiet bietet im Herbst beeindruckende Naturschauspiele. In der Nähe der Hafenstadt St. Nazaire erstreckt sich hier ein Labyrint aus Lagunen, idyllische Buchten und Inseln, das man am Besten mit einer Bootstour entdecken kann. Wenn die Nebel über den Gewässern liegen und alle Geräusche nur sehr gedämpft erklingen, ist La Grande Briere ein absolutes Erlebnis.

Aber auch das Landesinnere der Bretagne hat viele sehenswerte Naturschpiele zu bieten. Die Montagnes Noires, die schwarzen Berge, erheben sich beeindruckend hinter der Küstenlinie und werden durch die herbstlichen Nebel in ein ganz besonderes Licht getaucht. Auch ein Abendspaziergang durch den Wald von Broceliande ist ein Erlebnis der besonderen Art. Eigentlich existiert dieser Wald gar nicht, aber viele Legenden ranken sich um diesen Hang, der Teil des Waldes von Paimpont in der Nähe von Rennes ist.